Euro reagiert mit leichten Kursverlusten auf Bernanke

Der Referenzkurs vom Donnerstag betrug 1,2693 Dollar. Der Dollar kostete damit 0,7866 (0,7878) Euro. „Die Äusserungen Bernankes haben den Euro nur leicht unter Druck gesetzt“, sagte Devisenexperte Karlheinz Stern von der BayernLB. Der Fed-Chef hatte auf einer vielbeachteten Notenbank-Konferenz weitere Stützungsmassnahmen in Aussicht gestellt, sollte sich das amerikanische Wachstum stark abschwächen. Bereits jetzt liegen die Zinsen in den USA faktisch bei null Prozent. Zudem hat die Notenbank in grossem Umfang amerikanische Staatsanleihen zur Konjunkturstützung gekauft.


Mit noch schlechteren Zahlen gerechnet
„Ansonsten war es am Devisenmarkt heute vergleichsweise ruhig“, sagte Experte Stern. So wurde das Wachstum der US-Wirtschaft für das zweite Quartal zwar deutlich nach unten revidiert. Am Markt wurde aber mit noch schlechteren Zahlen gerechnet. Gleichwohl hat sich das Wachstumstempo im zweiten Vierteljahr spürbar verlangsamt. Im Detail gab es aber auch Lichtblicke: So ist der wichtige US-Konsum deutlich stärker gewachsen als zunächst gedacht. Ungeachtet dessen gehen Experten von einer weiteren Wachstumsabschwächung im Jahresverlauf aus. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82060 (0,81745) britische Pfund , 107,74 (107,15) japanische Yen und 1,3004 (1,3027) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.235,00 (1.237,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 30.930,00 (31.130,00) Euro.  (awp/mc/ss/31)

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