Euro sinkt unter 1,35 US-Dollar

«Der Abbau von Risikopositionen hält an», sagte Devisenhändler James Round von der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP). Der Dollar profitiere kurzfristig davon. An den Märkten bleibe das Damoklesschwert der Hypothekenkrise weiter bestimmend. Die Sorge vor einer Ausweitung der Krise hatte den Dollar in den vergangenen Tagen bereits deutlich gestützt.


Robuste Konjunkturdaten aus den USA
Für zusätzlichen Auftrieb sorgten aus Sicht von Round auch robuste Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten. Den Daten zufolge erhöhte sich der Ausstoss der Industrie etwas stärker als erwartet, während die Inflation etwas nachliess. Die Industrieproduktion war im Juli etwas stärker als erwartet gestiegen. Gleichzeitig verlangsamte sich die Inflation im Juli. Binnen Monatsfrist stiegen die Verbraucherpreise saisonbereinigt nur um 0,1 Prozent nach 0,2 Prozent im Juni. Das ist der niedrigste Zuwachs seit acht Monaten.


Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,67750 (0,67880) britische Pfund, 157,39 (160,74) japanische Yen und auf 1,6383 (1,6421) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 667,25 (668,35) Dollar gefixt.  (awp/mc/pg)

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