Euro stabil über 1,48 Dollar – Kurserholung nach schwachen US-Daten

Im Nachmittagshandel sprang der Euro auf 1,4866 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,4814 (Mittwoch: 1,4734) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,6750 (0,6787) Euro.


Kleine Gegenbewegung
Nach der ausgedehnten Schwächephase der vergangenen Handelswochen gebe es beim Euro derzeit eine kleine Gegenbewegung, sagte der Devisenexperte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Er begründete die aktuellen Kursgewinne beim Euro zudem mit enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA. So sei der Sammelindex der Frühindikatoren im Juli stärker als erwartet gesunken. Der Index liefert Hinweise auf die weitere konjunkturelle Entwicklung in der grössten Volkswirtschaft der Welt.


Keine nachhaltige Erholung
«Die Erholung des Euro ist aber nicht nachhaltig», erwartet Wortberg. Die Aussichten für die Konjunktur in der Eurozone seien weiterhin getrübt. Zudem habe der jüngste kräftige Anstieg der Ölpreise den Dollar an den Devisenmärkten belastet und damit dem Kurs des Euro zusätzlichen Auftrieb verliehen.


Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,79360 (0,79315) britische Pfund , 160,35 (162,22) japanische Yen und auf 1,6172 (1,6177) Schweizer Franken fest. Der Preis für die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 833,50 (815,75) Dollar gefixt. (awp/mc/pg/32)

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