Euro steigt wieder über 1,48 Dollar

«Vor allem die robusten Aktienmärkte haben den Euro gestützt, sagte Ulrich Wortberg, Devisenexperte bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Der Eurokurs hatte zuletzt immer von einer gestiegenen Risikoneigung profitiert. Zudem sei aber auch die Erwartung am Markt gestiegen, dass die US-Notenbank am Abend noch keine Trendwende bei der Zinspolitik signalisieren wird. Die Federal Reserve wird am Mittwochabend nach einhelliger Einschätzung von Beobachtern ihre Nullzinspolitik bestätigen. Einige Experten gehen jedoch davon aus, dass die Notenbank nicht mehr von einem «ausgedehnten Zeitraum» aussergewöhnlich niedriger Leitzinsen sprechen wird.


Keine Veränderung erwartet
Die Helaba erwartet allerdings zunächst noch keine Veränderung des Kommentars, was den Dollar weiter belasten sollte. Der leicht gesunkene US-Einkaufsmanagerindex ISM für den Dienstleistungssektor habe die Erwartung für anhaltend niedrige Zinsen bestärkt. In den kommenden Wochen sei daher ein weiter steigender Euro zu erwarten.


Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89360 (0,89860) britische Pfund , 134,30 (132,25) japanische Yen und 1,5113 (1,5121) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.090,00 (1.061,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 23.875 (23.275) Euro. (awp/mc/pg/29)

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