Euro unter Abgabedruck

ZB-Präsident Jean-Claude Trichet hielt sich in dem Begleitstatement die Tür für weitere Zinssenkungen offen und verwies zugleich auf die gesunkenen Inflationsgefahren. Die US-Produktivität ist auch im dritten Quartal gestiegen und legte um 1,1% zu (Konsens 1,0% nach 4,3%). Die Lohnstückkosten kletterten um 3,6% (Konsens 2,7% nach -0,5%). Die US-Arbeitslosenerstanträge in der Woche zum 01.11. gingen leicht von 485.000 auf 481.000 zurück (erwartet 476.000).


Plus bei der deutschen Industrieproduktion
Das Plus bei der deutschen Industrieproduktion im August war durch Saisoneffekte auf Grund der Sommerferien begünstigt. Wegen den stark gesunkenen Auftragseingängen dürfte diesen Monat wieder ein Minus verzeichnet werden.


US-Arbeitsmarkt
Der US-Arbeitsmarkt bewegt sich perspektivisch in Richtung einer offiziellen Arbeitslosenquote von 7,0%, was die hohen Arbeitslosenerstanträge und die schwachen ADP- und Challenger-Daten bereits signalisierten. Steigende Entlassungen und sinkende Neueinstellungen könnten heute zu dem stärksten Beschäftigungsrückgang seit dem Rezessionsjahr 2001 führen. (FXdirekt/mc/gh)



 

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