Eurokurs leicht gefallen – abwartender Handel

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2541 (Montag: 1,2556) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7974 (0,7964) Euro.


Markt mit abwartender Haltung
Der Markt habe vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch eine abwartende Haltung eingenommen, sagten Händler. Es werde zwar keine Veränderung des Leitzinses von derzeit 5,25 Prozent erwartet, von dem Kommentar werde sich jedoch Aufschluss über die weitere Zinspolitik der Notenbank erhofft. Sollte die Notenbank erneut vor Inflationsgefahren warnen, dürften sich Zinssenkungserwartungen zunächst nicht wieder aufbauen, sagte Daniel Katzive Devisenexperte bei der UBS in London. Die US-Notenbank hatte auf ihren letzten beiden Sitzungen ihren Leitzins unverändert bei 5,25 Prozent belassen. Höhere Leitzinsen machen eine Währung für Anleger attraktiver. Marktbewegende Konjunkturdaten wurden am Dienstag in den USA nicht veröffentlicht.


Robuste Daten zur Eurozone
Anfängliche Kursverluste für den Euro im frühen Handel seien nach der Veröffentlichung robuster Daten zur Industriekonjunktur in der Eurozone kompensiert worden, sagten Händler. Der Auftragseingang der Industrie war um 3,7 Prozent zum Vormonat gestiegen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat ergab sich ein Anstieg um 14,3 Prozent.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,67015 (0,67060) britische Pfund , 149,98 (149,71) japanische Yen und 1,5918 (1,5904) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 575,600 (582,750) Dollar gefixt. (awp/mc/gh)

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