Eurokurs steigt über 1,26 Dollar – `Konjunkturoptimismus zurück`

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Eurokurs am Mittag noch auf 1,2561 (Mittwoch: 1,2543) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7961 (0,7973) Euro.

Positive Konjunkturdaten
Der Euro habe Rückenwind durch positive Konjunkturdaten erhalten, sagte Devisenexperte Jens Eisenschmidt von HSBC Trinkaus & Burkhardt und verwies unter anderem auf die vergleichsweise günstige Wachstumsprognose im Herbstgutachten der deutschen Forschungsinstitute. Für die kurze bis mittlere Frist sieht Eisenschmidt weiteres Aufwärtspotenzial für den Euro.

Günstige konjunkturelle Ausgangslage
Nach Einschätzung der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute wird sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland im kommenden Jahr vor allem wegen der Mehrwertsteuererhöhung abschwächen. Aufgrund einer günstigen konjunkturellen Ausgangslage werde sich der aktuelle Aufschwung aber fortsetzen, heisst es im gemeinsamen Frühjahrsgutachten der Institute. Der Aufschwung werde neben dem kräftig steigenden Export zunehmend von der Inlandsnachfrage getragen.

Euro-Referenkurs auf 1,5897 Schweizer Franken
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,67230 (0,67005) britische Pfund , 149,08 (148,83) japanische Yen und 1,5897 (1,5897) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 597,250 (594,0) Dollar festgesetzt. (awp/mc/ar)

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