Eurokurs steigt über 1,33 Dollar

Der Dollar kostete damit 0,7538 Euro. «Die Erholung ist in erster Linie eine Reaktion auf die Verluste der vergangenen Woche», sagte Antje Praefcke, Devisenexpertin der Commerzbank. Zudem habe die Risikoneigung an den Märkten zugenommen, dies zeigten auch die freundlichen Aktienmärkte. Auch die Beruhigung an den Anleihemärkten der hochverschuldeten Randländer der Eurozone habe den Euro gestützt.


Warten auf EU-Gipfel
«Der Markt warte jetzt allerdings auf die Gipfeltreffen der Europäischen Union am Donnerstag und Freitag», sagte Praefcke. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erwartet von diesem Gipfel zumindest eine Einigung auf einen permanenten Krisenmechanismus. Mit einer raschen Entscheidung könnte einiges an Unsicherheit aus dem Markt genommen werden, erwartet die Commerzbank-Expertin.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84375 (0,83715) britische Pfund, 111,55 (110,80) japanische Yen und 1,2987 (1,2998) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.399,00 (1.375,25) Dollar gefixt. Ein Kilo Gold kostete 33.220,00 (33.130,00) Euro. (awp/mc/ps/20)

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