Eurokurs steigt zwischenzeitlich bis auf 1,29 US-Dollar

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2864 (Donnerstag: 1,2796) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7774 (0,7815) Euro.


Kursgewinne aufgrund der chinesischen Notenbankchefs
Die zwischenzeitlich kräftigen Kursgewinne des Euro seien insbesondere mit Äusserungen des chinesischen Notenbankchefs am Rande einer Tagung der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt zu erklären, sagte Jens Eisenschmidt von HSBC Trinkaus Burkhardt. Zhou Xiaochuan habe gesagt, die Notenbank Chinas werde ihre Devisenreserven neu ordnen und dabei aller Voraussicht nach Dollarbestände abstossen. Dies habe sich augenscheinlich positiv für den Euro ausgewirkt.


Psychologische Faktoren am Markt
Dass der Kurs des Euro nicht über 1,29 Dollar gestiegen sei und in der Folgezeit wieder nachgegeben habe, sei auf psychologische Faktoren am Markt zurückzuführen. Gleichwohl sprächen Fundamentaldaten aus den USA und der Eurozone für die europäische Gemeinschaftswährung. Sollte sich die Konjunktur in den USA und der Eurozone wie prognostiziert entwickeln, sei ein Anstieg des Euro bis Ende des Jahres auf über 1,30 Dollar nicht unwahrscheinlich, sagte Eisenschmidt.


Andere wichtige Währungen
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,67230 (0,67240) britische Pfund , 151,17 (151,16) japanische Yen und 1,5933 (1,5967) Schweizer Franken fest. (awp/mc/ab)

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