Euronext lässt Türe für Fusion mit Deutscher Börse offen

«Aber sie bindet uns nicht mehr, wenn wir ein besseres Angebot erhalten», sagte Euronext-Chef Jean-Francois Theodore der französischen Zeitung «La Tribune». Laut Theodore ist der Plan eines Zusammengehens der beiden Börsen «sehr verlockend» und könnte auch auf die Borsa Italiana ausgeweitet werden.


Der Ball ist im deutschen Lager
Der sogenannte Lachmann-Plan habe den Ball ganz klar in das deutsche Lager gespielt, spielte Theodore auf die Bemühungen um eine rein europäische Börsenlösung an. Der Chef der Pariser Finanzmarktlobby Europlace, Henri Lachmann, favorisiert eine Allianz Euronext/Deutsche Börse, in die auch der Mailänder Aktienmarkt einbezogen werden soll. Die Frankfurter sollten dafür mit 15 bis 20 Prozent grösster Aktionär der Euronext NV werden, die die Aktienmärkte Paris, Brüssel, Amsterdam und Lissabon, den Londoner Derivatemarkt LIFFE sowie die Mailänder Börse für Staatspapiere umfasst. (awp/mc/ab)

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