Familie von Finck versilbert SGS-Anteile

Die beiden Banken wollen die Aktien im Markt platzieren. SGS nannte die Namen der Banken nicht. Die Genfer SGS hat einen Börsenwert von rund 10,2 Mrd CHF. Die Grössenordnung der Aktien sowie die Tatsache, dass sich die deutsche Familie von Finck von einem grossen Teil ihrer langjährigen Beteiligung trenne, dürfte zu Druck auf die Aktie führen, lautete eine erste Einschätzung der ZKB.


Aktie taucht
Die SGS-Titel eröffneten am Mittwoch an der Börse mit Minus 5,5% auf 1’300 CHF. Bis 10.05 Uhr verloren sie 6,7% auf 1’284 CHF. Der Verkauf müsse keinen Zusammenhang mit der operativen Kraft von SGS haben, sondern stehe womöglich mit Diversifikationsbemühungen im Zusammenhang, schreibt die Bank Wegelin in einem Kommentar.


Ausblick bekräftigt
SGS bekräftigte in der Mitteilung den bisherigen Ausblick für das Gesamtjahr. Das Unternehmen, das Rohstoffe, Investitions- und Konsumgüter sowie landwirtschaftliche Erzeugnisse auf Qualität, Menge und Übereinstimmung mit Industrienormen prüft, erwartet ein Umsatzwachstum zu konstanten Währungen im einstelligen Prozentbereich. Neben der Familie von Finck ist die Familie Agnelli die zweite grosse Aktionärin von SGS. Sie hielt über die Beteiligungsgesellschaft Ifil Investissements per 30. Juni einen SGS-Anteil von 15%.&(awp/mc/ps/06)

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