FEA beurteilt CH-Marktentwicklung im Q2 nach verhaltenem Start «skeptisch»

Die Beurteilung der aktuellen Situation bezüglich Beschäftigungslage, Auftragsbestand und Bestellungseingang sehe an sich gut aus, so die Mitteilung vom Freitag: Fast zwei Drittel aller Firmen bezeichnen die Lage als «gut» und rund 30% von ihnen schätzen sie als «befriedigend» ein. Dennoch würden sich vereinzelt Anzeichen einer kritischeren Beurteilung erkennen lassen. Bezüglich der Ertragslage seien 10% der Firmen unzufrieden. Die Verkäufe im ersten Quartal erreichten die Erwartungen nicht ganz. Dieser leichte Dämpfer sei erwartet worden, hätten doch anfang Jahr fast ein Drittel der Unternehmen die Ertragsaussichten als kritisch eingeschätzt.


Entspannung in der Beschäftigungslage erwartet
Das manifestiert sich nun auch in der neuen Einschätzung der Marktentwicklung: Bei zunehmendem Personalbestand wird eine leichte Entspannung in der Beschäftigungslage erwartet. Ebenfalls zurückhaltender wird der voraussichtliche Auftragsbestand beurteilt, während die Kosten für Personal und Beschaffungsbereich zunehmen dürften. Für die Ertragslage wird – in Übereinstimmung mit den erwähnten vorsichtigeren Prognosen – die aktuelle Einschätzung von niemandem als unbefriedigend bezeichnet; für die nächste Zukunft rechnet aber eine Minderheit mit weniger guten Zahlen.


Hersteller und Importeure von Haushaltapparaten
Der FEA, dem praktisch alle Hersteller und Importeure von Haushaltapparaten in der Schweiz angehören, kommentiert diese Ergebnisse mit dem Hinweis darauf, dass die Voraussagen für die Einschätzung des ersten Quartals von einem hohem Niveau ausgehen konnten, wobei eine Abflachung der Markttrends infolge zyklischer Korrekturen berücksichtigt wurden. Zudem gingen die Auswirkungen der Unsicherheiten, welche wegen der Turbulenzen in den Finanzmärkten und der rasanten Verteuerung der Energiekosten die Wirtschaft beeinflussten, auch an der Haushaltapparateindustrie nicht vorbei, so die Mitteilung. (awp/mc/gh)

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