Feintool erhöht Umsatz im Geschäftsjahr 2005/06 um 2,8 Prozent auf 501,0 Mio. Franken

Damit hat Feintool die Schätzungen der Analysten von LODH verfehlt. Diese hatten einen Umsatz von 507,4 Mio CHF in Aussicht gestellt.


Hohes Level vergangener Jahre gehalten
Im Segment Feinschneiden/Umformen wurde der Umsatz um 4,7% auf 319,2 (304,9) Mio CHF erhöht, was einem Anteil von 63,4 (62,1)% am Gruppenumsatz entspricht. Feintool und die Schmid-Gruppe hätten dabei das hohe Level der vergangenen Jahre halten können, heisst es weiter. Im Komponentengeschäft konnten die Produktionsstätten in Japan und Europa den jeweiligen Umsatz weiter steigern, während die Entwicklung der US-Gesellschaften nach wie vor von einem schwierigen Geschäftsumfeld geprägt war.


Automation: Konzentration auf profitable Projekte
In der Automation legte der Umsatz um 0,5% auf 111,1 (110,6) Mio CHF zu und trug damit 22,1 (22,6)% zum Konzernumsatz bei. Feintool hat sich in diesem Bereich auf profitablere Projekte konzentriert. Es haben alle drei Einheiten – Automation Systems, Automation Components sowie Riveting Systems – gleichermassen zum «guten Resultat» beigetragen, so die Mitteilung.


Kunststoff-/Metallkomponenten: Hartle globale Konkurrenz
Das Segment Kunststoff-/Metallkomponenten verzeichnete einen Umsatzrückgang um 3,1% auf 72,9 (75,2) Mio CHF. Der Anteil am Konzernumsatz beträgt neu 14,5 (15,3)%. Der Bereich sei in der Berichtsperiode einer «harten» globalen Konkurrenzsituation ausgesetzt gewesen, schreibt Feintool.


Für das laufende Geschäftsjahr 2006/07 sieht sich Feintool gut positioniert. Die Auftragseingänge liegen über dem Rekordstand des Vorjahres. (awp/mc/pg)

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