Finanzkrise: Zwei weitere US-Banken zusammengebrochen

Im texanischen Houston traf es zum Wochenende die gut fünf Milliarden Dollar schwere Franklin Bank. Im kalifornischen Los Angeles musste die mit einer Bilanzsumme von rund 560 Millionen Dollar weit kleinere Security Pacific Bank aufgeben. Die Kundengelder sind in beiden Fällen nach Übernahmen durch andere Banken gesichert.


FDIC springt ein
Bei der Franklin Bank werden die Einlagen und ein Teil der Vermögenswerte vom ebenfalls texanischen Wettbewerber Prosperity Bank übernommen, wie die US-Einlagensicherung FDIC mitteilte. Für den Rest muss die FDIC einspringen. Die Kosten liegen bei bis zu 1,6 Milliarden Dollar (1,3 Mrd Euro).  Im Fall der Security Pacific Bank gehen die Kundengelder und einige Werte an die auch in Los Angeles sitzende Pacific Western Bank. Auf die FDIC (Federal Deposit Insurance Corp.) kommen hier Lasten von 210 Millionen Dollar zu.


Washington Mutual führt Negativ-Liste an
Der bisher grösste Banken-Zusammenbruch der US-Geschichte war Ende September die Pleite der einst führenden US-Sparkasse Washington Mutual mit einer Bilanzsumme von mehr als 300 Milliarden Dollar. Bisher zweitgrösster Fall war im Juli die 32 Milliarden Dollar schwere Hypothekenbank IndyMac. Die übrigen gescheiterten Institute waren vergleichsweise klein. (awp/mc/ps/03)

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