Frankreich stärkt Eigenkapital der BNP Paribas erneut

Gleichzeitig würden die im Herbst erworbenen Hybridanleihen abgelöst. Die BNP Paribas hatte 2008 nach Steuern rund drei Milliarden Euro verdient. Die Vorzugsaktien sollen im laufenden Jahr 7,65 Prozent Dividende bringen. Sie soll anschliessend bis 2014 auf 8,90 Prozent steigen. Wenn die Stammaktionäre höhere Dividenden erhalten, soll der Staat bis zu 14,8 Prozent erhalten können.


Keine Umwandlung in Stammaktien
Die Vorzugsaktien können nicht in Stammaktien umgewandelt werden, so dass der Staat auch künftig nicht als Aktionär bei der Bank mitreden kann. Die BNP Paribas verpflichtete sich, ihren Managern vorerst keine Aktienoptionen einzuräumen.


BNP will Eigenkapitalquote auf 8 Prozent heben
Im Oktober hatte Paris die französischen Finanzinstitute mit insgesamt 10,5 Milliarden Euro zusätzlichem Eigenkapital ausgestattet. Für 2009 wurden weitere 10,5 Milliarden bereitgestellt. Der französische Notenbankchef Christian Noyer erklärte damals, die Banken brauchten eigentlich keine Eigenkapitalspritze. Die BNP Paribas will mit dem Staatsgeld ihre Eigenkapitalquote nach früheren Angaben von 7,5 auf acht Prozent heben. (awp/mc/pg/22)

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