Gata akzeptiert Sparbeitrag des Swiss-Bodenpersonals


Die grösste Gewerkschaft des Swiss-Bodenpersonals akzeptiert zähneknirschend die Einigung über den Stellenabbau. An der Gata-Mitgliederversammlung in Basel stimmten am Dienstag 70 Prozent für den „Sparbeitrag“, wie die Gewerkschaft mitteilte.


Die Gewerkschaft Gata stimmt den Stellenabbauplänen der Swiss zu (keystone).
Die Mehrheit der Gata-Mitglieder sei bereit gewesen, ein letztes Opfer zur Sicherung der Swiss und zum nachhaltigen Erhalt von Arbeitsplätzen zu erbringen, teilte die Gewerkschaft in der Nacht zum Mittwoch mit. Die Swiss hatte Anfang August mit dem Bodenpersonal eine Einigung über den Stellenabbau erzielt. Dabei wurde ein flexibles Arbeitszeitmodell vereinbart, bei dem die Angestellten die wöchentliche Arbeitszeit von 42 auf 37 Stunden zurückfahren können. In entsprechendem Ausmass werden die Löhne reduziert.


Swiss: Starker Partner gesucht
Im Gegenzug verzichtet die Fluggesellschaft auf Lohn- und Ferienkürzungen. Überdies wurde der Sozialplan um ein Jahr auf Ende 2004 verlängert. An der Versammlung wurden auch die laufenden Verhandlungen der Swiss über eine Allianz erörtert. Nach Ansicht der Gata kann eine lose Allianz der Swiss ein langfristiges Überleben nicht sichern. Nur die enge Zusammenarbeit mit einem starken Partner scheine eine Lösung mit Zukunftsaussichten zu sein.


Die Gata (Groundstaff Aviation Technics and Administration) vertritt mehr als 60 Prozent der gewerkschaftlich organisierten Mitarbeiter des Swiss-Bodenpersonals. Seit März 2001 ist Gata assoziiertes Mitglied beim Schweizerischen Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband SEV. (awp/scc/hoa)

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