GDI-Studie zu den Bedürfnissen des Zürcher Kongresswesens

Diese muss nach dem Scheitern des Moneo-Projekts eine neue Strategie für das Zürcher Kongresshaus definieren, wie das Gottlieb Duttweiler Institute (GDI) am Freitag mitteilte.


Öffentliche Hearings
In den Forschungsprozess des GDI werden Experten rund um das Kongresswesen und verwandten Bereichen wie Tourismus, Gastronomie und Wirtschaftsförderung einbezogen, aber auch Vertreterinnen und Vertreter der Zürcher Politik, der städtischen und kantonalen Verwaltung und engagierte Kultur- und Architekturkreise. Im Anschluss an die Studie wird die Kongresshaus-Stiftung öffentliche Hearings durchführen. Interessierte Kreise und die zuständigen Behörden werden laufend über den aktuellen Stand des Prozesses informiert.


Wie tagt man in 20 Jahren?
Wohin bewegt sich das Zürcher Kongresswesen? Wie tagt man in 20 Jahren und was sind künftig die Ansprüche an Veranstaltungen? Diesen Fragen geht das GDI im Auftrag der Kongresshaus-Stiftung unter anderem nach. «Wir brauchen diese Studie, um für unser Haus mögliche Zukunftsoptionen abschätzen und daraus die richtigen strategischen Entscheidungen ableiten zu können. Die Studie zeigt uns, ob und inwiefern am heutigen Standort in Zukunft ein Kongresshaus betrieben werden kann», ist Claudia Depuoz, Präsidentin Kongresshaus-Stiftung Zürich überzeugt.


Expertenworkshop mit unabhängigen Exponenten
Das GDI projiziert verschiedene mögliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen auf die Stadt Zürich und leitet daraus Szenarien für das Zürcher Kongresswesen ab. Im Rahmen eines breit abgestützten Expertenworkshops unter der Leitung des GDI wird die Plausibilität der verschiedenen Szenarien diskutiert. Die Ergebnisse werden vom GDI in Form einer Studie zusammengefasst. Am Expertenworkshop nehmen unabhängige Fachleute und Vertreterinnen und Vertreter der städtischen und kantonalen Verwaltung teil.


Schlussbericht fliesst in strategische Planung
Die Kongresshaus-Stiftung will die wichtigsten Studienergebnisse in einer zweiten Etappe an öffentlichen Hearings mit interessierten Kreisen diskutieren und allenfalls weiterentwickeln. Die Erkenntnisse aus diesem Prozess fasst die Kongresshaus-Stiftung anschliessend in einem öffentlichen Schlussbericht zusammen und lässt sie in ihre strategische Planung einfliessen. (gdi/mc/ps)

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