General Motors steht trotz Milliardenminus zu Konzernchef Wagoner

Das Spitzengremium habe bereits mehrfach seine Unterstützung für Wagoner und die Führungsriege betont und daran habe sich auch nichts geändert, sagte ein Sprecher des Konzerns nach einer zweitägigen Sitzung des Verwaltungsrates. Der Opel-Mutterkonzern hatte am vergangenen Freitag für das zweite Quartal einen weiteren Verlust von 15,5 Milliarden Dollar (10 Mrd Euro) bekanntgegeben.


Verlust von 50 Mrd. Dollar in drei Jahren
In der Branche wird immer wieder spekuliert, wie lange Wagoner (55) dem steigenden Druck angesichts der enormen Verluste noch standhalten kann. Die GM-Aktie stürzte zuletzt auf den niedrigsten Stand seit rund fünf Jahrzehnten. Wegen der steilen Talfahrt auf dem US-Automarkt fuhr GM in den vergangenen drei Jahren bereits ein Minus von mehr als 50 Milliarden Dollar ein, im laufenden Jahr summiert sich der Verlust bisher auf mehr als 18 Milliarden Dollar Verlust.


Zehntausende Stellen abgebaut
Wagoner steuert den Autokonzern seit dem Jahr 2000. Er baute seither zehntausende Stellen ab, senkte die Kosten drastisch und setzte auf Wachstum ausserhalb des Heimatmarktes. So investiert der Konzern massiv in Europa, wo GM mit der Hauptmarke Opel derzeit schwarze Zahlen schreibt. (awp/mc/pg/20)

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