GfK leidet weiter unter der Krise

Das Umfeld sei weiterhin schwierig, erläuterte die GfK. Dementsprechend ging der Umsatz in den ersten neun Monaten dieses Jahres um knapp 5 Prozent auf 840,2 Millionen Euro zurück. Positiv wirkten sich hierbei Zukäufe und Wechselkurseffekte aus. Der Konzerngewinn sank im gleichen Zeitraum um 41,7 Prozent; wurden im Vorjahr noch 52,2 Millionen Euro erzielt, waren es in den ersten drei Quartalen 2009 nur 30,4 Millionen Euro.


Tritt auf Kostenbremse
Die Folgen der Krise bekämpft der Marktforscher mit einem umfangreichen Kostensenkungsprogramm. «Ich bin zuversichtlich, dass die GfK gestärkt aus der Krise hervorgehen wird», sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus Wübbenhorst. Zugleich bestätigte das im SDax notierte Unternehmen seine Jahresprognose, wonach der Umsatz in etwa den Wert von 2008 erreichen wird. Im Oktober habe der Auftragseingang auf dem Niveau des Vorjahres gelegen. Die Börse honorierte die Entwicklung: Die GfK-Aktie stieg bis zum Mittag kräftig auf ein neues Jahreshoch von 23,71 Euro. (awp/mc/ps/21)

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