GM will Opel-Management umbilden

Vor allem  der bisherige Chef des Europageschäfts Carl-Peter Forster gerät unter Druck. Forster (55) gilt in Detroit als nicht mehr haltbar. Der frühere Opel-Chef hatte sich vehement für einen Einstieg von Magna ausgesprochen und galt als designierter neuer Spitzenmanager von «NewOpel». Die Entscheidung von GM, Opel doch zu behalten, hatte er ungewöhnlich scharf kritisiert. Spekulationen über seinen Weggang wurden aus Unternehmenskreisen am Freitag aber dementiert.


Belastete Beziehungen
Vor dem Hintergrund der Proteste deutscher Opel-Mitarbeiter räumte GM-Chef Henderson ein, dass die Beziehungen zur Belegschaft in Europa durch den langen Entscheidungsprozess des GM-Verwaltungsrats belastet seien. «Da muss einiges gekittet und repariert werden», sagte er.


Zuversicht bei Finanzierung der Neustrukturierung
Zugleich zeigte sich der GM-Chef zuversichtlich, dass der US-Konzern die für die Finanzierung einer Neustrukturierung der europäischen Aktivitäten veranschlagten drei Milliarden Euro sicherstellen könne. Auch auf die Rückzahlung des deutschen Brückenkredits in Höhe von 1,5 Milliarden Euro sei man vorbereitet. Am Dienstag hatte GM den geplanten Verkauf der deutschen Tochter Opel an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna überraschend abgeblasen und angekündigt, Opel selbst sanieren zu wollen

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