Goldman Sachs sieht keine Einigung mit SEC

Dies sagte Cohn am Donnerstag vor Reportern am Rande einer Konferenz in Montreal. Die SEC wirft dem Wall-Street-Haus vor, Anleger beim Verkauf von Hypothekenpapieren hinters Licht geführt zu haben. Sie erhob vor zwei Monaten Klage. Die Börsenaufsicht zählt auch die Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB zu den Opfern. In der Nacht kamen dann Medienberichte auf, nach denen die SEC ein weiteres Geschäft von Goldman Sachs unter die Lupe nimmt.


«Ich habe davon in der Zeitung gelesen», sagte Cohn ohne weiter darauf einzugehen. Zusammen mit der Klage eines australischen Hedge-Fonds, der sich ebenfalls von Goldman Sachs übervorteilt sieht und eine milliardenschwere Wiedergutmachung verlangt, entstand im Laufe des Tages eine ungesunde Nachrichtenmischung. Die Goldman-Sachs-Aktie fiel um 3 Prozent auf den tiefsten Stand seit einem Jahr. (awp/mc/ps/33)

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