Google-Chef zählt auf mobiles Internet: Umsatzschub durch Handy-Werbung

Das iPhone habe den «ersten wirklich guten» mobilen Webbrowser und weitere Geräte kämen auf den Markt. «Dann wird Werbung sehr persönlich, und der Wert der Werbung auf Mobiltelefonen wird steigen. In einigen Jahren wird die mobile Werbung mehr Umsatz bringen als die Werbung im PC-Internet», betonte der Google-Chef.


Weniger Hoffnung in Youtube und Doubleclick
Weniger Hoffnung steckt der Google-Chef in die Werbeformen, in die der Konzern insgesamt fast fünf Milliarden Dollar investiert hat: Die Videoseite Youtube und Doublecklick, einen Spezialisten für die Auslieferung graphischer Werbung. «Es gibt sicher Chancen in Video-Werbung und in der graphischen Werbung. Einige Dinge funktionieren, aber andere funktionieren eben nicht. Einige Dinge kann man tun, andere nicht. Das mobile Internet funktioniert dagegen immer!», sagte er.


Kritische Einschätzung zu MySpace-Investment
Auch beim Web 2.0, in dem soziale Netzwerke wie Facebook oder MySpace untergebracht sind, rechnet er nicht mit grossen Umsatzsprüngen. «Dort ist das Geld nicht», sagt Schmidt. Enttäuscht sei der Konzern über das Ergebnis seiner 900-Millionen-Dollar-Investition, um drei Jahre als Suchmaschine in MySpace präsent zu sein. «MySpace bringt uns nicht so viel Geld, wie wir gedacht haben. Wir bekommen viele Nutzer, aber es ist schwieriger als gedacht, unser Werbenetzwerk in sozialen Netzwerken zum Laufen zu bringen.» (awp/mc/pg)

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