Historische IWF-Reform nimmt weitere Hürde

Das höchste Entscheidungsorgan des Institutes, das üblicherweise aus Finanzministern oder den Zentralbank-Gouverneuren der Mitgliedsländer besteht, votierte mit gut 95 Prozent für die Neuaufstellung. Vor einem Monat hatte bereits der Exekutivrat zugestimmt. Im nächsten Schritte müssen nun die 187 Mitgliedsstaaten grünes Licht geben, häufig muss die Reform dafür die Parlamente passieren. Das soll bis Oktober 2012 geschehen, heisst es in der IWF-Mitteilung. Mit der Reform der UN-Sonderorganisation löst China künftig Deutschland als Nummer drei unter den IWF-Anteilseignern ab. Die Europäer verzichten auf zwei Sitze im 24-köpfigen Exekutivrat. (awp/mc/ss/06)

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