HSBC Middle East steigert Halbjahresgewinn um 63 Prozent auf 990 Millionen Dollar

Die britische Grossbank HSBC Holdings plc vermeldete am Montag einen Gruppengewinn von netto 7,7 Mrd. Dollar, ein Minus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Gegensatz dazu legte der Gewinn der Regionalsparte HSBC Middle East um 63 Prozent auf 990 Millionen Dollar zu.


Breit aufgestellt
In Saudi-Arabien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) begleite man seit Jahren schon fast jeden Börsengang, so David E. King, Managing Director der HSBC Middle East in Dubai. Die britische Bank ist in den VAE dort sowohl im lokalen Rechtsraum, wo ausländische Banken nur acht Filialen betreiben dürfen, als auch in Dubais Finanz-Free Zone DIFC präsent. Über den Bereich HSBC Amanah (dt. Vertrauen) deckt sie seit 1998 zudem die boomende Nachfrage in der Islamic Finance ab. Die Region Mittlerer Osten sei trotz ihrer hohen Liquidität aber kein risikoloser Selbstläufer, warnte King am gestrigen Montag auf der Tagung «Going to Market in the DIFC». King: «Nehmen Sie das Jahr 2006, als die Aktienmärkte in den arabischen Golfstaaten um 50 Prozent einbrachen. Im selben Zeitraum legte der MSCI Emerging Market Index um 23 Prozent zu.» (gaf)

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