HSBC Schweiz meldet Datendiebstahl

Eine Überwachung durch die Bundespolizei im Jahre 2008 habe den Dieb entlarvt und der Diebstahl sei der Bank gemeldet worden, heisst es weiter. Daraufhin habe HSBC bei den Schweizer Behörden Strafanzeige gemäss dem Bankengesetz erhoben. Die Bank unterstütze die Behörden weiterhin bei ihren Untersuchungen.


Daten im Besitz der französischen Behörden?
Von ganz anderen Zeitungen geht die französische Boulevardzeitung «Le Parisien» aus. Sie berichtet, ein Ex-Angestellter von HSBC in der Niederlassung in Genf habe Tausende Informationen über Bankkonten entwendet. Diese soll er dann den französischen Behörden übergeben haben. Demnach würde es sich dabei um einen Teil der Daten handeln, die sich nach eigenen Angaben im Besitz des französischen Haushaltsminister Eric Woerth befinden. Woerth hatte im August erklärt, er sei im Besitz der Schweizer Bankdaten, wie er an sie gelangt war, gab er nicht bekannt. Französische Steuerberater gingen davon aus, dass es sich bei der Mitteilung des Ministeriums um einen Bluff handelte. (awp/mc/pg/22)

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