Huber+Suhner H1: Reingewinn 42,3 Millionen CHF – 2007 Umsatz über 700 Millionen CHF erwartet

Der Umsatz erhöhte sich um 12,8% auf 363,0 (VJ 321,7) Mio CHF und der Bestellungseingang um 12,7% auf 409,5 (363,3) Mio CHF. Im Kerngeschäft hat der Umsatz gar um 18,2% angezogen. Der EBIT legte um 1,5% auf 46,8 (46,1) Mio CHF zu, die EBIT-Marge fiel dagegen mit 12,9 (14,3)% etwas geringer aus als im Vorjahr. Der Reingewinn verzeichnete ein Plus von 6% auf 42,3 (39,9) Mio CHF, wie Huber+Suhner am Donnerstag mitteilt.

Markterwartungen übertroffen
Damit hat das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Unternehmen die Markterwartungen klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 349,9 Mio CHF, für den EBIT bei 38,0 Mio CHF und für den Reingewinn bei 33,6 Mio CHF. Die inzwischen höhere Kostenbasis in den weltweiten Produktionsbereichen sowie eine «esentliche»Verschiebung des Produktemixes hätten die Entwicklung des EBIT gedämpft, heisst es. Dafür hat der Verkauf des Geschäftsbereichs Compounds aus dem Nicht-Kerngeschäft Polymertechnik mit 3 Mio CHF positiv zum EBIT beigetragen. Der Reingewinn wurde mit 6 Mio CHF von einem besseren Finanzergebnis als im Vorjahr unterstützt.

Wachstumsdynamik hält an
Die Wachstumsdynamik hat laut Huber+Suhner nicht nachgelassen. Allerdings hätten sich die Akzente verschoben: Die Hochfrequenztechnik habe sich im Gegensatz zum Vorjahr flach entwickelt, während sich in der Fiberoptik das starke Wachstum ungebrochen fortgesetzt habe. Und in der Niederfrequenztechnik habe sich der Geschäftsgang deutlich beschleunigt. Die gute konjunkturelle Verfassung konnte laut Huber+Suhner vor allem in den Hauptmärkten Kommunikation, Transport und Industrie sowie geografisch gesehen in Asien und Europa genutzt werden. Zudem hätten sich die breitere geografische Marktbearbeitung im Bahnenmarkt sowie markante Marktanteilsgewinne im Automobilbereich ausbezahlt.

Für 2007 Umsatz über 700 Millionen CHF erwartet
Die Abhängigkeit vom Bereich Kommunikation wurde strategiekonform verringert, der Bereich macht noch 47% des Umsatzes, während die Industrie 30% dazu beiträgt und der Transport 23%. Für das Gesamtjahr 2007 erwartet Huber+Suhner einen Umsatz von über 700 Mio CHF und hat damit die Ziele für das Gesamtjahr leicht angehoben. Dank des hohen Auftragsbestandes sei im zweiten Semester mit einem erfreulichen Ergebnis zu rechnen. Die Profitabilität dürfte zwar etwas zurückgehen, dennoch sollte sich im Gesamtjahr eine EBIT-Marge im zweistelligen Bereich ergeben. Der Konzerngewinn könnte das Vorjahresniveau erneut erreichen. Im März anlässlich der BMK hiess es noch, für die Umsatzmarke von 700 Mio CHF dürfte es noch nicht ganz reichen und die EBIT-Marge dürfte im Bereich des neu formulierten Zielbandes von 8 bis 10% zu liegen kommen.

(awp/mc/hfu)

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