Hypo Real Estate rutscht tiefer in die roten Zahlen als von Experten erwartet

Dies teilte die im DAX notierte Bank am Mittwoch in München mit. Auf den im Jahr 2007 für rund fünf Milliarden Euro übernommenen irischen Staatsfinanzierer Depfa musste die HRE rund 2,5 Milliarden Euro abschreiben. Zudem musste die Hypo Real Estate wegen des Zusammenbruchs von Lehman Brothers, er Situation in Island, einer erneuten Abschreibung auf die Beteiligung an Babcock & Brown sowie weiteren Wertverlusten auf die CDO-Bestände der Hypo Real Estate Group Belastungen von 600 Millionen Euro verbuchen.


Höhere Portfolio-Wertberichtigungen
Zudem seien mit Blick auf die Verschlechterung der Immobilienmärkte die Portfolio-Wertberichtigungen um rund 100 Millionen Euro erhöht worden. Die Kernkapitalquote der Hypo Real Estate Group nach BIZ (HGB) betrug den Angaben zufolge Ende September 6,8 Prozent nach 8,2 Prozent Ende Juni. Die Bank verschob zudem die Veröffentlichung des kompletten Quartalsbericht vom heutigen Mittwoch auf den kommenden Montag (17. November). (awp/mc/ps/03)

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