IBM Schweiz und Swiss Medical Suite (SMS) arbeiten im Gesundheitswesen zusammen

Die Swiss Medical Suite ist eine modulare Suite mit Vernetzung und Universalarchiv für Spitäler, Ärzte, Versicherungen, Pharma und weitere Partner, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die drei Firmen, the i-engineers AG, H-Net AG und visionary AG, bringen eine grosse Auswahl an aufeinander abgestimmten Komponenten ein, die optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten werden können. Die einzelnen Komponenten der Swiss Medical Suite sind heute schon in über 170 Spitälern, bei 6?200 Praxisärzten und bei über 70 Pharmafirmen im täglichen Einsatz.


Swiss Medical Suite für Spitäler
Die Lösung konsolidiert den Angaben zufolge alle medizinischen, pflegerischen und administrativen Patientendaten zu einem Patientendossier. Die «health engine» von the i-engineers AG basiert auf einer zukunftsfähigen SOA-Infrastruktur und lässt sich in die jeweiligen Fachanwendungen integrieren. Spitäler und ihre Anwender haben somit Zugang zu allen verfügbaren Patienten- und Falldaten. Über die Prozesssteuerung werden interdisziplinäre Abläufe automatisiert, damit alle Patientendaten zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Anwendung und im richtigen Format zur Verfügung stehen. Das Universalarchiv «health engine» sichert die Daten nach allen gesetzlichen Regeln der Langzeitarchivierung.


Vernetzung Spital mit Praxisärzten
Die Verbindung zwischen Kliniken und Praxisärzten wird über die Webapplikation «docbox» von visionary AG geschaffen. Anmeldungen, Austrittsberichte, Bestätigungen, Verordnungen, etc. fliessen elektronisch direkt zwischen Praxissoftware und health engine. Die zuweisenden Ärzte erhalten so auch Einblicke in vordefinierte Teile des Patientendossiers.


Kommunikation/Sicherheit
Mit der offenen Smartcard-Technologie «H-Card» von H-Net AG wird sichergestellt, dass die Benutzer der Swiss Medical Suite eine sichere und flexible Lösung für den Zugriff auf die verschiedenen Applikationen haben. So werden starke Authentisierung, universelle Smartcard-Nutzung und einfachstes Handling als Innovation im Healthcare-Bereich zusammengebracht.


Modularität und schrittweise Einführung
Mit der Swiss Medical Suite werden Lösungen konsequent von unten nach oben, also parallel zu den schweizerischen politischen Strukturen angeboten und eingeführt. Die Komponenten der Swiss Medical Suite orientieren sich an nationalen und internationalen Standards (eCH, IHE/HL7 etc.). So ist es möglich, auf Probleme von heute mit Lösungen zu reagieren, die auch morgen noch in eine zukunftsgerichtete Strategie passen. Auf der Spitalseite werden so zum Beispiel mit der «health engine» oder mit den «Clinical Document Services» von H-Net die nötigen Bausteine für die Vernetzung mit den Ärzten zur Verfügung gestellt.


IBM und Swiss Medical Suite
IBM ergänzt das Angebot mit Produkten aus ihrem Enterprise Content Management (ECM) Portfolio. Diese Produkte stellen die Basisinfrastruktur zur Integration unterschiedlichster Daten und Anwendungen aus den medizinischen und nicht medizinischen Bereichen zur Verfügung und helfen ein einziges, unternehmensübergreifendes Universalarchiv zu schaffen. Weitere Ergänzungen wie die Verbindung von internen Identifikatoren (Personalausweis) mit der Smartcard-Technologie sind geplant und schaffen zusätzliche Synergien für die Kunden.


In gemeinsamen Projekten wird IBM seine Partner mit Dienstleistungen in den Bereichen Beratung, Projektleitung, Implementierung, Support und Betrieb verstärken. Zudem steht IBM als Pionier auf dem Gebiet des IT?Einsatzes im Gesundheitswesen an vorderster Stelle, wenn es um verbesserte Effizienz und Qualität der medizinischen Versorgung geht. (IBM/mc)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.