In Japan ist die Industrieproduktion im Juli überraschend gestiegen

Trotz des Anstiegs bekräftigte das Ministerium seine Auffassung, dass sich die Industrieproduktion in einem Abwärtstrend befinde.

Konsumausgaben sinken im Juli nicht so stark wie befürchtet
Die Ausgaben der privaten Haushalte sind im Juli nicht so stark wie befürchtet gesunken. Die Konsumausgaben seien zum Vorjahr um 0,5 Prozent zurückgegangen, teilte das japanische Innenministerium am Freitag in Tokio mit. Volkswirte hatten mit einem wesentlich kräftigeren Rückgang um 1,8 Prozent gerechnet. Gleichwohl war es der fünfte Rückgang der Konsumausgaben in Folge.

Verbraucherpreise mit stärkstem Anstieg seit elf Jahren
Verbraucherpreise im Juli so stark wie seit fast elf Jahren nicht mehr gestiegen. Die Jahreskernrate (ohne frische Lebensmittel, jedoch mit Energieprodukten) sei von 1,9 Prozent im Vormonat auf 2,4 Prozent geklettert, teilte die japanische Regierung am Freitag in Tokio mit. Dies ist der stärkste Anstieg der Kernverbraucherpreise seit Oktober 1997. Volkswirte hatten eine leicht geringere Rate von 2,3 Prozent erwartet. Der Index für die Gesamtpreise erhöhte sich unterdessen um 2,3 Prozent. Dies ist ebenfalls der stärkste Anstieg seit Oktober 1997. Verantwortlich für das Plus waren erneut die Energie- und Nahrungsmittelpreise. Im Grossraum Tokio, für den der Preisindex einen Monat früher veröffentlicht wird, stiegen die Kernverbraucherpreise im August um 1,5 Prozent. Im Juli lag das Plus bei 1,6 Prozent. Der Index der Gesamtpreise legte um 1,3 Prozent zu, nach plus 1,6 Prozent im Vormonat. Der Preisindex Tokios gilt als vorlaufender Indikator für die nationale Preisentwicklung. (awp/mc/gh/05)

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