Infineon und IBM verkaufen Joint Venture Altis an AES

Einzelheiten der Vereinbarung, der noch die zuständigen Behörden noch zustimmen müssen, würden nicht bekannt gegeben, teilte Infineon am Donnerstag in Paris mit. Mit dem Abschluss der Transaktion sei voraussichtlich im vierten Quartal zu rechnen.

Nutzung der Altis-Anlagen zur Fertigung russischer und europäischer Produkte
AES erwerbe das Grundkapital von Altis, bestehend aus Immobilien- und Technologie-Aktiva. Der Käufer beabsichtige, «das Niveau der industriellen Aktivitäten in Altis beizubehalten». Infineon und IBM verpflichteten sich zur Lizenzierung wichtiger Fertigungsprozesstechnologien an AES für die zukünftige Verwendung bei Altis. AES plane die Nutzung der Altis-Anlagen zur Fertigung europäischer und russischer Produkte. Der Konzern habe überdies Pläne, ein Entwicklungszentrum für Halbleiter am Altis-Standort zu errichten.

Management in Käufersuche eingebunden
Altis, seit 1999 ein Joint Venture von Infineon und IBM, fertigt in erster Linie Halbleiterkomponenten für Kommunikations-, Automobil- und Sicherheitsapplikationen. Das Management von Altis sei in die Suche nach einem Käufer eingebunden worden, hiess es. AES mit Sitz in Zürich ist eine Tochter der russischen Global Information Services (GIS). (awp/mc/ar)

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