Information Builders: Acht Tipps für eine erfolgreiche BI-Strategie

Lange Zeit war BI mit seinen Reportingfunktionen nur etwas fürs (obere) Management und den Vorstand. Heute aber reicht der Blick in den Rückspiegel nicht mehr aus. Globalisierung, Deregulierung der Märkte und ständig neue Rahmenbedingungen in vielen Branchen führen dazu, dass die strategische Planung und die operative Umsetzung im gesamten Unternehmen eng aufeinander abgestimmt werden müssen. BI liefert dazu die passende Schlüsseltechnologie. Die Verzahnung erfolgt über die Geschäftsprozesse und die Definition strategischer und operativer Key Performance Indicators (KPIs) zur Unternehmenssteuerung. Ohne eine umfassende BI-Strategie lässt sich dieses Ziel nicht erreichen. Statt sich auf Insellösungen zu beschränken, müssen Unternehmen BI als strategische Aufgabe angehen und umsetzen. Information Builders, einer der weltweit führenden Anbieter von BI-Lösungen, hat die wichtigsten Aspekte in acht Punkten zusammengefasst.


1. BI zur Chefsache erklären
Die Einführung und Weiterentwicklung von BI-Applikationen ist keine Aufgabe, die der IT-Abteilung überlassen werden kann. Entwicklung und Umsetzung einer BI-Strategie müssen vom Vorstand oder der Geschäftsleitung ausgehen – unterstützt durch die Fachabteilungen. Die BI-Strategie legt mittelfristige Ziele fest und beschreibt die Eckpunkte der fachlichen, organisatorischen, architektonischen und technologischen Vorgaben.


2. Allgemein akzeptierte Definition von BI schaffen
BI-Anwendungen müssen alle in einem Unternehmen relevanten Geschäftsdaten erfassen, analysieren und aufbereiten, um auf dieser Basis fundierte operative und strategische Entscheidungen treffen zu können. Als ganzheitlicher Ansatz muss BI strategische und operative Anforderungen erfüllen. Erst durch einen geschlossenen Kreislauf können Management und Mitarbeiter BI effektiv nutzen.


3. BI-Diagnose erstellen
In nahezu jedem Unternehmen gibt es bereits zumindest rudimentäre Formen von Reporting-Anwendungen. Jede BI-Strategie setzt auf dem Vorhandenen auf. Fachabteilungen und IT müssen dazu eine Bestandsaufnahme durchführen und am Ende entscheiden, welche Applikationen und Tools weiterverwendet oder abgelöst werden, und wo neue fachliche und technologische Fundamente errichtet werden müssen.


4. Informationsbedarf unterschiedlicher Anwendergruppen analysieren
Über alle Fachabteilungen und Unternehmenshierarchien hinweg können mindestens drei typische Gruppen unterschieden werden: erstens Planer und Entscheider, die Ziele festlegen und für Soll-Ist-Vergleiche der KPIs Informationen benötigen, zweitens Produzenten und Analysten, die betriebliche Kennziffern und Informationen bewerten und drittens Empfänger von Berichten. Der Informationsbedarf dieser drei Gruppen muss ermittelt werden und wird zu einem wichtigen Bestandteil der BI-Strategie.


5. Die benötigten Datenintegrationslösungen festlegen
Ein Schlüsselfaktor für die erfolgreiche Umsetzung einer BI-Strategie ist der Zugang zu allen notwendigen Informationen. Ein Unternehmen muss identifizieren, in welchen operativen Systemen die Daten vorliegen und wie der Zugriff erfolgt: über ein Data-Warehouse oder nativ? Wo Aktualität zählt, ist der direkte native Zugriff die erste Wahl. In vielen Fällen ist darüber hinaus die Datenqualität schlecht. Hier muss mit den geeigneten Software-Tools nachgebessert werden.


6. BI-Funktionen und -Bausteine ermitteln
Zu den wichtigsten BI-Bausteinen zählen Funktionen für Ad-hoc-Reporting, Datenanalyse, Dashboards, Data-Mining, Data-Warehouses, Key Performance Indicators, Prognosemodelle, Soll-Ist-Vergleiche der KPIs, Standard-Reporting, Simulation, Portale etc. Jedes Unternehmen muss individuell prüfen, welche Funktionen aktuell oder mittelfristig von welcher Anwendergruppe benötigt werden.


7. Marktüberblick verschaffen und Lösungsanforderungen abgleichen
Nur wenige Unternehmen, die eine BI-Strategie umsetzen wollen, fangen bei Null an. Abhängig von den konkreten Anforderungen muss daher festgelegt werden, ob Vorhandenes bleiben kann oder durch eine neue, durchgängige BI-Plattform ersetzt werden soll. Soll investiert werden, bedarf es einer Marktrecherche. Abschliessend wird in einer Machbarkeitsstudie (Proof-of-Concept) eine Entscheidung über die am besten geeignete Software getroffen.


8. BI-Competence-Center einrichten
Ein BI-Competence-Center ist die Steuerungsinstanz für sämtliche BI-Aktivitäten in einem Unternehmen. Das Team, bestehend aus Mitarbeitern der Fachabteilungen und der IT, verantwortet die gesamte Planung, die Implementierung, den Betrieb, die Koordination und die Weiterentwicklung der BI-Strategie. Zu den wesentlichen Aufgaben gehört die Sicherstellung des Geschäftsnutzens der BI-Applikationen.


«Business Intelligence liefert die unverzichtbaren Werkzeuge für eine strategische Unternehmenssteuerung», sagt Michael Obst, Country Manager Schweiz bei Information Builders. «Die BI-Strategie muss darauf abzielen, das gesamte Unternehmen von einer reaktiven Betrachtung von Berichten über abgeschlossene Geschäftsperioden zu einer vorausschauenden Organisation zu verwandeln, die mit betrieblichen Kennziffern gesteuert wird. Statt in den Rückspiegel muss der Blick nach vorne gerichtet sein. Nur so können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern.» (IBI/mc/hfu)






Über Information Builders
Information Builders ist einer der weltweit führenden Anbieter von Business-Intelligence (BI)-Lösungen und spielt seit über 30 Jahren eine technologisch herausragende Rolle. Die webbasierte BI-Plattform WebFOCUS zählt weltweit zu den am häufigsten verwendeten BI-Lösungen. Passend dazu bietet iWay Software fertige Integrationskomponenten, die alle SOA-Anforderungen erfüllen. Als einziger Anbieter verknüpft Information Builders BI- und Integrationstechnologien. Mit Hauptsitz in New York, 47 internationalen Niederlassungen sowie 26 Distributoren beschäftigt das Unternehmen rund 1’400 Mitarbeiter und kooperiert mit mehr als 350 Geschäftspartnern

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