IWF-Chef fordert schnellere Reformen

«Aber die Regularien sind nur ein Pfeiler», sagte Strauss-Kahn bei einem internationalen Symposium bei den Vereinten Nationen. «Die anderen beiden Pfeiler sind Überwachung und Krisenlösung.» Man könne bereits bestehende Regeln haben, «aber bei einer nicht ausreichenden Befolgung liegt das Unheil gleich um die Ecke», sagte der IWF-Chef. Das habe sich auch bei der von den USA ausgehenden Hypothekenkrise gezeigt. «Es waren ja nicht gerade die Regularien, sondern die Aufsicht, die versagt hat», sagte Strauss-Kahn. Und die derzeitigen Krisen in Griechenland und Irland zeigten ebenfalls, dass es sogenannter «Werkzeuge zur Krisenlösung» bedürfe. «Aber auf diesem Gebiet ist bisher zu wenig getan worden», sagte der IWF-Chef. «Dies kann sehr gut zur nächsten Krise führen.» (awp/mc/ss/29)

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