IWF: Chinas Wirtschaft leidet kaum unter Folgen des Erdbebens

«Wir rechnen nicht mit grösseren Auswirkungen des Bebens auf das Wirtschaftswachstum», sagte der stellvertretende IWF-Direktor für die Region Asien und Pazifik, Daniel Citrin, am Donnerstag. Er erinnerte zudem daran, dass ein vergleichbar desaströses Erdbeben in der japanischen Stadt Kobe im Jahr 1995 das Wirtschaftswachstum des Landes sogar weiter beflügelt habe.


Lediglich kurzfristige konjunkturellen Folgen
Staatliche chinesische Medien hatten am Montag gemeldet, dass die Auswirkungen des Erdbebens vom 12. Mai das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr um 0,2 Prozent bremsen könnten. Die konjunkturellen Folgen des Bebens seien aber nur kurzfristig, hiess es in den staatlichen Medien weiter. Es sei auch nicht auszuschliessen, dass die Auswirkungen die Investitionen in China weiter beflügeln könnten.


2007: Wachstum von 11,4 Prozent
Chinas Volkswirtschaft ist die viertstärkste der Welt und wuchs im ersten Quartal im Jahresvergleich um 10,6 Prozent. Im vergangenen Jahr verzeichneten die Statistiker in China ein Wirtschaftswachstum von 11,4 Prozent. Dabei habe es sich um das fünfte Jahr in Folge mit einem zweistelligen Wachstum gehandelt. (awp/mc/ps)

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