Julius Bär: Reine Vermögensverwalter durch Krise gestärkt

Von diesem Paradigmenwechsel würden die Privatbanken profitieren, deren Kerngeschäft die Vermögensverwaltung sei. So soll das reine Vermögensverwaltungsgeschäft gestärkt aus der Krise hervor gehen.


Bank gut positioniert
Der VRP sieht die Bank gut positioniert. Die drei Standbeine Julius Bär, GAM und Artio Global Investors hätten 2008 im Vergleich zu Mitbewerbern Fortschritte gemacht. So habe die Bank Julius Bär 2008 einen Nettoneugeldzufluss von 22 Mrd CHF verzeichnet. Angesichts der derzeit sehr volatilen Märke, könne aber kein lineares Wachstums der verwalteten Kundenvermögen prognostiziert werden.


Margen: Spitzenniveau in weiter Ferne
Bis sich die Margen jedoch wieder auf das Spitzenniveau des Jahres 2007 erholen würden, werde es aber noch geraume Zeit dauern. Allerdings sei bereits im laufenden Jahr eine Erholung der Margen möglich, so der VRP. Als Folge geniesse die Kostenkontrolle zwar weiterhin Priorität, jedoch nicht um allen Preis und nicht zu Lasten der langfristigen Wachstumsmöglichkeiten, so Bär weiter.


Artio-IPO: «Vorteilhafter Preis» erhofft
Hinsichtlich des bereits angekündigten Börsenganges von Artio Global Investors sagte Bär gegenüber der Wirtschaftszeitung, dass die Gruppe einen «vorteilhaften Preis» erzielen wolle. Allerdings handle es sich bei Artio um ein vergleichsweise kleines IPO.  Die Erlöse aus dem Artio-Börsengang sollen entweder für Akquisitionen im Kerngeschäft oder ein Aktienrückkaufprogramm verwendet werden, so Bär weiter. (awp/mc/ps/15)

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