Knapp behauptet – Anleger fürchten Zinserhöhungen – Daten

Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juni sank nach den Daten auf sein Tagestief von 120,54 Dollar, nachdem er vor den Zahlen noch bei 122 Dollar notiert hatte. Zuletzt kostete ein Barrel WTI 121,22 Dollar und damit 62 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag.


Preis für Brent-Rohöl merklich gesunken
Auch die Nordseesorte Brent verbilligte sich nach den Daten merklich. War Brent-Öl zur Juni-Auslieferung kurz vor Bekanntgabe der Zahlen noch bei 120,70 Dollar gehandelt worden, sank es im Anschluss auf bis zu 119,34 Dollar. Zuletzt kostete Brent-Rohöl 119,98 Dollar. Das waren 33 Cent weniger als am Vortag.


Rohöllagerbestände mit Plus von 5,7 Mio Barrel
Nach Angaben des US-Energieministeriums sind die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 5,7 Millionen Barrel gestiegen, wohingegen am Markt mit einem deutlich geringeren Anstieg um 1,9 Millionen Barrel gerechnet wurde. Zudem erhöhten sich die Benzinvorräte überraschend. Sie kletterten um 0,8 Millionen Barrel, während Experten einen Rückgang um 0,2 Millionen Barrel erwartet hatten. Die Vorräte an Heizöl und Diesel (Destillate) gingen indes leicht um 0,1 Millionen Barrel zurück.


OPEC-Rohöl erklimmt neuen Höchstwert
Auf einen Rekordstand gestiegen ist unterdessen der Preis für OPEC-Rohöl. Nach Angaben des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl aus den Fördergebieten des Kartells am Dienstag 114,75 US-Dollar und damit soviel wie noch nie. Im Vergleich zum Montag verteuerte sich ein Barrel um 3,15 Dollar, nachdem sich der Preis von Freitag auf Montag bereits um 4,61 Dollar sprunghaft erhöht hatte. Der alte Rekord von 111,66 Dollar vom 28. April wurde damit deutlich übertroffen. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf der Basis von 13 Sorten der Organisation. (awp/mc/pg)

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