Konsumentenstimmung erneut verbessert

Die vier Fragen, die in der Berechnung des Index einfliessen, zeigen ein gemischtes Bild. Während die Erwartungen über die allgemeine Wirtschaftslage in den kommenden zwölf Monaten weniger optimistisch ausfallen (+33 im Juli gegenüber +44 im April), beurteilen die Konsumenten ihre künftigen Sparmöglichkeiten positiver (+27 vs. +15). Demgegenüber blieben die Erwartungen zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit (+6 vs. +8) sowie zur persönlichen finanziellen Lage (+10 vs. +7) in der Nähe der jeweiligen Aprilwerte.


Vetrauen in Arbeitsplatzsicherheit kehrt zurück
Die restlichen Subindizes, die nicht in die Berechnung des Gesamtindex einfliessen, hätten sich allesamt relativ positiv entwickelt, heisst es weiter. So verbesserten sich etwa die Einschätzungen zur vergangenen Konjunkturlage (+5 vs. -7), zur Arbeitsplatzsicherheit (-55 vs. -72) sowie zu den aktuellen Sparmöglichkeiten (+43 vs. +35), während die Beurteilungen der vergangenen persönlichen finanziellen Lage (-11 vs. -13) sowie die Einschätzungen des Zeitpunkts für grössere Anschaffungen (+1 Punkt vs. -2) im Bereich der Aprilumfrage verharrten.


Inflationserwartungen nach unten korrigiert
Die Haushalte stuften die Preisentwicklung der vergangenen zwölf Monate geringer ein (+38 vs. +54) und auch die Inflationserwartungen für die kommenden zwölf Monate wurden nach unten revidiert (+35 vs. +52). Beide Indizes befänden sich seit nunmehr sieben Quartalen deutlich unterhalb ihres jeweiligen langfristigen Mittels, so das Seco. Der „alte“ Konsumentenstimmungsindex, wie er vor Oktober 2009 berechnet wurde, verzeichnete einen leichten Anstieg (+1 vs. -4). Damit liege er das zweite Quartal in Folge wieder oberhalb seines historischen Durchschnittswertes von -9 Punkten (berechnet seit 1972). (awp/mc/ps/08)

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