Krise macht Richemont zu schaffen

Dies teilte der Luxusgüterkonzern am Mittwoch im Vorfeld der Generalversammlung mit. Damit hat Richemont in Lokalwährungen etwas besser als erwartet abgeschnitten. Die von AWP befragten Analysten haben im Durchschnitt mit einem Minus von 23% in LW bzw. 16% in EUR gerechnet. Sehr schwach haben sich die Verkäufe in den Regionen Amerika und Europa entwickelt. Der Rückgang zu aktuellen Wechselkursen belief sich dort auf 36% respektive 22%. Dagegen wuchsen die Umsätze in Asien-Pazifik (inkl. China) um 5%.


Schmuckbereich und Uhrenverkäufe besonders unter Druck
Gelitten hätten insbesondere der Schmuckbereich und die Uhrenverkäufe, wo die Umsätze um 14% respektive um 18% zurückgingen. Obwohl sich der Rückgang des Umsatzes etwas abgeschwächt habe, bleibe Richemont auf der vorsichtigen Seite, erklärte Verwaltungsratspräsident Johann Rupert in der Mitteilung. Dabei werde die Profitabilität trotz Kostenkontrolle im ersten Halbjahr deutlich unter jener im Vorjahr liegen.


«Gesunde und schuldenfreie Bilanz»
Richemont habe aber nach wie vor eine gesunde und schuldenfreie Bilanz und weise einen Cash-Bestand auf, der Ende August in etwa auf dem Niveau von Ende März 2009 liege. Damals wies Richemont einen Cash-Bestand von 820 Mio EUR aus. An der  Generalversammlung von Richemont vom 9. September in Genf schlägt der Verwaltungsrat den Aktionären die Ausschüttung einer Dividende von 0,30 CHF je Aktie vor. (awp/mc/ps/05)

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