Kuwait, Bahrain und Oman wollen BlackBerry (vorerst) gewähren lassen

von Gérard Al-Fil

Die sechs arabischen Ölstaaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) sind sich nicht einig, wie mit BlackBerry verfahren werden soll. Riad gönnt dem Hersteller Research in Motion (RIM) des Handheld-Phones mit Mail- und Messaging-Kapazitäten eine Schonfrist, nachdem die Kanadier in Saudiarabien einen Server installiert haben, der es den Saudis erlaubt, E-Mails und Instant Messages einzusehen. Kuwait will das Saudi-Experiment abwarten und dann entscheiden. Der Inselstaat Bahrein und das Sultanat Oman sehen indes keinen Anlass, BlackBerry-Dienste zu beschränken.

 

VAE: Deadline steht, aber verhandelt wird weiterhin

In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), wo die BlackBarry-Mail-Dienste ab dem 11. Oktober gesperrt werden sollen, wird noch verhandelt, buhlen Mitbewerber Motorola und iPhone-Produzentin Apple eifrig um verunsicherte BlackBerry-User. Händler in der VAE-Hauptstadt Abu Dhabi berichten über BlackBarry-Absatzrückgänge von bis zu 90 Prozent innerhalb einer Woche. Etwa ein Fünftel der funf Millionen Einwohner in den VAE besitzen das bei Geschäftsleuten so geschätzte SmartPhone von RIM. Dennoch verhandelt die nationale Telekom-Aufsicht TRA mit RIM, um eine Lösung bis zur Deadline 11. Oktober zu finden, die es den Emirati erlaubt, Zugang zum Datenverkehr zu erhalten. (gaf/mit Material von Emirates 24/7)

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