Landesindex der Konsumentenpreise im Mai leicht gesunken

Damit lag die Teuerung am unteren Rand der Schätzungen. Die von AWP befragten Ökonomen haben die Jahresteuerung im Mai auf +1,1% bis +1,2% geschätzt. Im Monatsvergleich wurde mit einer Indexveränderung von -0,1% bis 0,0% gerechnet.


Tiefere Medikamentenpreise
Der Preisrückgang im Mai sei vor allem auf tiefere Medikamentenpreise in der Indexgruppe Gesundheitspflege (-1,1%) zurückzuführen. Diese Senkungen seien eine Folge der im Frühjahr durchgeführten ausserordentlichen Preisüberprüfung.


Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke günstiger
Weitere rückläufige Monatswerte wiesen die Warenkorbbereiche Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,8%), Freizeit und Kultur, alkoholische Getränke und Tabak, Restaurants und Hotels (je -0,2%) sowie Nachrichtenübermittlung (-0,1%) auf.


Teuerer Hausrat
Höhere Preise verzeichneten dagegen die Gruppen Hausrat und laufende Haushaltsführung (+0,6%), Verkehr (+0,4%), Wohnen und Energie (+0,3%) sowie sonstige Waren und Dienstleistungen (+0,2%). Die Preise für die Gruppe Bekleidung und Schuhe sowie Erziehung und Unterricht wurden nicht erhoben.


Bei den Inlandgütern gingen die Preise um 0,1% zurück und bei den Importgütern um 0,2%. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex lag bei 104,6 Punkten (Basis 2005 = 100), entsprechend einem Minus von 0,3% gegenüber dem Vormonat und von +1,0% im Vergleich zum Vorjahr. (awp/mc/pg/10)

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