Leichter Anstieg der neu erstellten Wohnungen


Das Wachstum bei den neu erstellten Wohnungen in der Schweiz hat sich im zweiten Quartal 2004 deutlich abgeschwächt. Insgesamt entstanden 8450 Neubauwohnungen, was gegenüber der Vorjahresperiode einem Plus von knapp 2 Prozent entspricht.

Im ersten Quartal 2004 war die Zahl noch um 12 Prozent in die Höhe geklettert. Der nur noch leichte Anstieg im zweiten Quartal sei von den Städten und vor allem von den mittelgrossen Gemeinden getragen worden, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) mit. Von den Agglomerationen konnte Basel am meisten profitieren. Hier wurde die Zahl der neu erstellten Wohnungen praktisch verdoppelt.

Rege Bautätigkeit
Die Zahl der Wohnungen, die sich im Bau befinden, legte im zweiten Quartal um 13 Prozent auf 46´800 zu. Schon im ersten Quartal war hier ein markanter Anstieg registriert worden. Die intensive Bautätigkeit ist laut BFS allen Gemeindegrösseklassen zu verdanken. Die grossen Städte verzeichneten hier ein Wachstum vom 10 Prozent. Getrieben wurde es vor allem von den Westschweizer Agglomerationen Genf und Lausanne.

Mehr Baubewilligungen erteilt
Von April bis Juni 2004 wurde in der Schweiz zudem für 11´650 Wohnungen die Baubewilligung erteilt. Gegenüber der Vorjahresperiode entspricht das einem Plus von 5 Prozent. Mit Ausnahme der Städte konnten alle Gemeindegrösseklassen einen Anstieg verzeichnen. Besonders schlecht schnitten hier die zwei Westschweizer Städte ab. Auch in Basel war die Zahl rückläufig. Etwas mehr Wohnbaubewilligungen gab es dagegen in Bern und Zürich. (AWP/scc/pag)

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