MAN-Chef Hakan Samuelsson geht

Samuelsson wolle mit seiner Entscheidung dazu beitragen, dass sich MAN wieder zügig voll und ganz ihren Kerngeschäften und ihrer weiteren Unternehmensentwicklung widmen könne, hiess es zur Begründung. «Samuelsson ist zu der Überzeugung gekommen, dass es zum Wohle des Unternehmens einen personellen Neuanfang auf höchster Ebene geben sollte.»


Schmiergeldaffäre
Nähere Angaben machte das Unternehmen zunächst nicht. MAN kämpft seit Mai mit einer Schmiergeldaffäre. Die Staatsanwaltschaft geht dabei dem Verdacht nach, dass vor allem im Lastwagen-Geschäft Verkäufer in den Niederlassungen Bestechungsgelder an Mitarbeiter von MAN-Kunden zahlten, um den Verkauf anzukurbeln. Die Ermittler haben weit mehr als 100 Beschuldigte im Visier. Das Geld soll teils über Konten von Angehörigen und Freunden der Empfänger geflossen sein. Seitdem musste bereits eine Reihe von Führungskräften bei MAN gehen, darunter der Vertriebsvorstand von MAN Nutzfahrzeuge, Peter Erichreineke. (awp/mc/ps/29)

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