MAN denkt über Verlängerung der Annahmefrist für Scania-Offerte nach

Man werde sich vor Ablauf der Annahmefrist am 11. Dezember zum weiteren Vorgehen äussern, teilte der Konzern am Donnerstag in München mit. Bis dahin wolle das Unternehmen prüfen, welche Auswirkungen die Verschiebung der EU-Entscheidung auf sein Angebot habe. Die EU-Kommission hatte zuvor mitgeteilt, seine kartellrechtliche Entscheidung über den Zusammenschluss um zwei Wochen auf dem 20. Dezember zu verschieben.

Verschiebung deute auf Erlaubnis in erster Phase der Prüfung hin
Ursprünglich hatte die EU-Kommission ihre Entscheidung für den 6. Dezember angekündigt. Trotz der Verschiebung geht MAN davon aus, dass eine Entscheidung in Brüssel noch in diesem Jahr fallen wird. Die Verschiebung des Termins deute darauf hin, dass die Kommission den Zusammnschluss bereits in der ersten Phase der Prüfung erlauben könnte.

Keine Gründe für Verlängerung genannt
Die EU-Kommission nannte keine Gründe für die Verlängerung der Prüfung. Üblicherweise wird die Wettbewerbsprüfung verlängert, wenn Unternehmen in Brüssel Konzessionen vorlegen oder nationale Wettbewerbsbehörden eine vollständige oder teilweise Übertragung der Fälle in ihren Kompetenzbereich wünschen. (awp/mc/ar)

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