Mehr Hotel-Übernachtungen im nasskalten August

Der Anstieg ist vor allem Gästen aus dem Ausland zu verdanken. Sie buchten 4,7% mehr Übernachtungen. Die Binnennachfrage stieg dagegen um bescheidene 1,1%. Daran dürfte das nasskalte Augustwetter schuld sein.


Beliebt bei den US-Touristen
Sehr beliebt war die Schweiz bei Touristen aus den USA (+11,1%) und den Golf-Staaten (+14,3%). Den Zuwachs bei den Touristen aus Asien bezifferte das BFS auf 8,0%.


Weniger Touristen aus Deutschland und Frankreich
Demgegenüber legte die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem übrigen Europa um 3,1% zu. Rückläufig war die Zahl der Touristen aus den beiden traditionell wichtigen Herkunftsländern Deutschland (-0,5%) und Frankreich (-4,2%).


Graubünden am beliebtesten
Mit 640’000 Logiernächten wurde die Region Graubünden im August am häufigsten besucht, gefolgt vom Berner Oberland (500’000 Nächte) und dem Wallis (482’000 Nächte). Zusammen mit Zürich verzeichneten diese drei Regionen über die Hälfter aller Übernachtungen.


Basel hat am meisten Zuwachs
Bei der anteilsmässigen Zunahme belegte die Region Basel mit einem Plus von 16,8% zum vierten Mal in Folge die Spitzenposition. Dahinter lag die Region Genf, die im Vergleich zum Vorjahr um 14,3% zulegen konnte. (awp/mc/ab)

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