Mehrere Gebote für ProSiebenSat.1 – Saban will Abschluss bis Frühjahr

Unverbindliche Gebote hätten wie erwartet zwei Konsortien von Finanzinvestoren unterbreitet, schreibt die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Verhandlungskreise. So trete Apax gemeinsam mit Goldman Sachs an und Permira zusammen mit KKR. Den beiden letzteren gehört bereits die skandinavische Fernsehgruppe SBS.


Berlusconi hat Interesse bekundet
Ausserdem interessiert sich die Mailänder Fernsehkette Mediaset des früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi für den grössten deutschen Privatfernsehkonzern. Berlusconi stösst bei deutschen Politikern aber parteiübergreifend auf Ablehnung. Andere ausländische Medienkonzerne wie die amerikanischen Unternehmen Time Warner und NBC Universal hatten dagegen bereits im Vorfeld abgewinkt.


Haim Saban kontrolliert die Mehrheit
Der milliardenschwere Verkauf von Pro Sieben Sat.1, der laut «FAZ» von den Investmentbanken Morgan Stanley und J.P. Morgan abgewickelt wird, soll rasch abgeschlossen werden. Die Alteigentümer hofften, bis Ende des ersten Quartals 2007 einen Kaufvertrag abschliessen zu können, schreibt die Zeitung. Die Mehrheit von 50,5 Prozent an Pro Sieben Sat.1 wird zur Zeit von einem Investoren-Konsortium um den Amerikaner Haim Saban kontrolliert. Auch der Axel Springer Verlag ist beteiligt. (awp/mc/ab)

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