Microsoft-Verhandlung vor EU-Gericht beendet

Microsoft hat nach Auffassung der EU-Wettbewerbshüter seine marktbeherrschende Stellung missbraucht.


Keine Prognosen möglich
Beobachter sagten am letzten Tag der Verhandlungen in Luxemburg, es sei unmöglich zu sagen, wie die 13 Richter der Grossen Kammer des EU-Gerichts Erster Instanz urteilen werden. Eine Entscheidung in dem spektakulärsten Brüsseler Wettbewerbsfall wird nicht vor 2007 erwartet. Der von stundenlangen Debatten über komplizierte technische Detailfragen geprägte Prozess drehte sich vor allem um EU-Auflagen zur Öffnung des Betriebssystems Windows für mehr Wettbewerb.


Keine Innovationen möglich
Konkurrenten von Microsoft kritisieren vor allem, dass der Konzern technische Informationen zu Schnittstellen bei Servern nicht ausreichend zu Verfügung stellt. „Um das Monopol von Microsoft herum sind Innovationen unmöglich“, sagte der Vertreter der Interessengemeinschaft ECIS, Thomas Vinje. ECIS vertritt nach eigenen Angaben Unternehmen wie IBM, Nokia oder Oracle. (awp/mc/pg)

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