Munich Re rechnet 2010 mit weiterer Erholung bei Katastrophenanleihen

Bereits im Jahr 2009 habe sich der Markt wieder normalisiert, nachdem Ende 2008 im Zuge der Finanzkrise keine neuen Papiere mehr platziert worden waren.


Aus der Finanzkrise gelernt
«Auch der Sektor der Versicherungsverbriefungen hatte seine Lektion aus der Finanzkrise zu lernen», sagte Munich-Re-Vorstandsmitglied Thomas Blunck. Heute könnten sich Investoren sicher sein, wirklich nur in Versicherungsrisiken zu investieren. Das Gesamtvolumen der ausstehenden Bonds dürfte auf knapp zwölf Milliarden Dollar zunehmen.


Verzinsung dürfte sinken
Im Gegensatz zum Emissionsvolumen dürfte die Verzinsung der neuen Papiere im laufenden Jahr nach Einschätzung des Rückversicherers sinken. Bis zur Jahresmitte erwartet das Unternehmen einen Rückgang um 50 Basispunkte. Dabei dürften europäische Risiken weiterhin zu geringeren Risikoprämien versicherbar sein als solche in den USA, hiess es. Munich Re komme die Entwicklung sehr entgegen, da das Unternehmen stark in Katastrophenanleihen auf dem Sekundärmarkt investiert habe. (awp/mc/pg/26)

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