Nakheel zahlt, Aabar Investments bangt

Verkehrte Welt. Eine Staatsfirma in Dubai zahlt. Ein Staatsfonds in Abu Dhabi hat Finanzprobleme.

 

Nach einer Reihe von Rettungsmassnahmen der Regierung in Dubai und Abu Dhabi ist Nakheel wieder in der Lage, einen Teil seiner ausstehenden Verbindlichkeiten an Bauzulieferer zu zahlen. Eine Sprecherin des Immobilienentwicklers, der u. a. die Halbinsel Palm Jumeirah vor Dubais Yachthafen Marina erbaute, sagte weiter, während der Krise eingstellte Bauarbeiten könnten bei ausgewählten Projekten wieder aufgenommen werden.

 

Die Aktie der Aabar Investments, einem Staatsfonds im ölreichen Abu Dhabi, tauchte in den letzten Tagen um über sieben Prozent und landete auf einem Sechsmonatstief nachdem die Unternehmensleitung es versäumt hatte, einen Restrukturierungsplan für ihre Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 2,1 Mrd. Dollar zu verabschieden. Aabar ist u. a. zu 9,1 Prozent bei der Daimler AG beiteligt. Ausserdem zählt der Staatsfonds die Zürcher Falcon Private Bank (einst AIG Private Bank) sowie die Banco Santander in Brasilien zu seinem Portfolio. (gaf/mit Material von Bloomberg)

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