Nettofinanzvermögen in Schweizer Privathaushalten betrug 2006 167’000 Franken pro Kopf

Das Vermögen nahm damit um 93 Mrd CHF zu. Das Nettofinanzvermögen stieg auf 167’000 CHF pro Kopf. Im Vorjahr hatte der Anstieg 118 Mrd CHF betragen.


Finanzielle Forderungen steigen um 119 Mrd. Franken
Die finanziellen Forderungen der privaten Haushalte nahmen im Berichtsjahr um 119 auf 1’865 Mrd CHF zu. Ende 2006 entfielen 43% der Forderungen auf Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionskassen. Davon betrafen 80% die zweite Säule. 24% der Forderungen bestanden gegenüber Banken und der PostFinance.


Hypotheken als grösste Verpflichtungen
Die Verpflichtungen erhöhten sich um 26 auf 604 Mrd CHF. Sie bestanden Ende des Berichtsjahres zu 90% aus Hypotheken, die im Berichtsjahr um 24 auf 548 Mrd CHF wuchsen.


Von Aufwärtstendenz an Aktienmärkten profitiert
Drei Viertel des Anstiegs des Nettofinanzvermögens seien auf Kapitalgewinne zurückzuführen, so die SNB. Dabei hätten die privaten Haushalte wie bereits 2005 von der Aufwärtsentwicklung auf allen wichtigen Aktienmärkten profitiert. So sei beispielsweise der Swiss Performance Index im Berichtsjahr um 21% gestiegen. (awp/mc/pg)

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