Novartis: EU-Zulassung für Aclasta einmal jährlich bei Osteoporose

Im Rahmen der einmal jährlichen Therapie würden die Patienten mit einer 15 Minuten dauernden Infusion behandelt, heisst es weiter.


Wirksamer als derzeitige Standardtherapie
Die jüngste Zulassung sei die fünfte Indikation des Medikamentes zur Behandlung von Osteoporose und würde auf klinischen Tests mit mehr als 500’000 Probanden basieren. Dabei habe sich Aclasta beim Aufbau von Knochenmasse als wirksamer erwiesen als die derzeitige Standardtherapie mit oral verabreichtem Risedronat von Proctor and Gamble.


Auch zur Therapie der Paget-Knochenerkrankung zugelassen
Aclasta sei das einzige in der EU und in den USA zugelassene Bisphosphonat zur Senkung des Risikos von Knochenbrüchen an allen üblichen Schwachstellen. Auch sei das Medikament zur Therapie der Paget-Knochenerkrankung zugelassen. In den USA wird es unter dem Markennamen Reclast verkauft.


Erhöhte Risiken durch Steroid-Einnahme
Steroide würden verbreitet zur Bekämpfung von Entzündungskrankheiten wie Asthma und Rheumatoider Arthritis eingesetzt, heisst es weiter. Als Nebenwirkung könne es zu Knochenschwund und somit bei bis zur Hälfte der Steroid-Patienten zu einem erhöhten Risiko von Knochenbrüchen kommen. In Westeuropa seien zwischen 700’000 und 1,3 Mio Menschen in einer Langzeitbehandlung mit oralen Steroiden, in den USA seien es zwischen 1,5 und 2,7 Mio Erwachsene.


Derselbe Wirkstoff, Zoledronsäure, wird mit dem Medikament Zometa auch in der Krebstherapie eingesetzt. (awp/mc/pg/08)

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