NZZ an PubliGroupe-Anteil an «BaZ» interessiert

«Daran wären wir interessiert, sofern die Mehrheitsbesitzerin, die Familie Hagmann, das ebenfalls so sieht.» Selbstverständlich sei man mit den Besitzern im Gespräch. Ob die NZZ mit den AZ Medien oder mit der Südostschweizer Mediengruppe kooperieren wolle, mochte Stäheli nicht konkretisieren. «Das sind alles Möglichkeiten. Ohne Kooperationen werde kein Zeitungsverlag überleben können.»


Wiedereingliederung der Anzeigenakquisition?
Die Anzeigenakquisition, welche die NZZ an die Publigroupe ausgegliedert hat, wird die NZZ möglicherweise wieder selber übernehmen. «Mit der PubliGroupe sind wir in Verhandlungen. Die PubliGroupe hat bekanntgegeben, dass ihr bisheriges Pachtgeschäft ein Auslaufmodell ist. Wir sind durchaus zufrieden mit dem Anzeigenverkauf, glauben aber, dass es für beide Seiten sinnvollere Zusammenarbeitsmodelle gibt.» Laut Stäheli gehört das Anzeigengeschäft zum Kerngeschäft eines Verlagshauses, weshalb mit der Publigroupe neue Lösungen angestrebt würden.


Einbruch von «historische einmaligem Ausmass»
Der Einbruch im Werbemarkt hat gemäss Stäheli «historisch ein einmaliges Ausmass». Deshalb werde die Gruppe im ersten Quartal trotz Sparmassnahmen Verluste schreiben. Um dagegen anzugehen, will Stäheli mittelfristig weniger vom Werbemarkt abhängig werden. Dazu würden derzeit «überdurchschnittliche Preisanpassungen» der Abopreise geprüft. (awp/mc/ps/10)

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